Zweite mit Unentschieden gegen Glehn

Zweite mit Unentschieden gegen Glehn

Nach dem Sieg gegen Neukirchen und der knappen Niederlage in Bedburdyck empfing die Zweite den Gast aus Glehn.

Glehn kam ohne Nummer zwei und drei, Vanikum musste kurzfristig auf Axel Schmitz verzichten, der durch Jörg Meisenberg ersetzt wurde. Danke für das kurzfristige Einspringen!

Von Anfang bis Ende gab es ein gutklassiges und ausgeglichenes Spiel. In jedem Durchgang wurden die Punkte geteilt:

Während Mathias Häusler und Atilla Cetin diese Saison ungeschlagen blieben und sich mit 3:1 gegen Ralph Brüggemann und Norbert Kurzbach durchsetzten, machten Marcus Tockloth und Christoph Föhles mit Christoph Zimmermann und Jörg Meisenberg kurzen Prozess.

Außer einem Ausreißer im dritten Satz hatte Christoph im Anschluss keine Probleme mit Tockloth und siegte deutlich. Mathias zeigte nach verlorenem ersten Satz großes Tischtennis und gab im zweiten und dritten zusammen nur acht Punkte gegen Brüggemann ab, einen der punktbesten Spieler der Liga, der, wie nur wenige, auf der Vorhand mit einem (langen) Noppenbelag agiert und damit praktisch jeden Ball „fischt“. Nach verlorenem vierten Satz sah Mathias im fünften Satz wie der sichere Sieger aus. Aber Brüggemann machte keine Fehler mehr und Mathias kam mit seinem Spiel nicht mehr durch. Sein Kommentar „Ich hatte keinen Plan B“. Großes Spiel, aber leider im fünften zu 8 verloren.

Im unteren Paarkreuz holte Käptn Atilla die ersten beiden Sätze locker gegen Kurzbach. Dieser holte die Sätze drei und vier ähnlich deutlich. Davon unbeeindruckt zog Atilla mit 5:1 zum Seitenwechsel im Entscheidungssatz davon und es sah gut für ihn aus, da sein Gegner auch mehr und mehr mit sich haderte. Der Vorsprung war aber schnell ausgeglichen und das Spiel ging in die Verlängerung. Hier siegte der Gästespieler mit 12:10. Ähnlich wie Christophs Spiel verlief auch Jörgs Spiel: Er verlor lediglich den dritten Satz, beherrschte seinen Gegner Föhles ansonsten souverän und siegte 3:1.

Dann kam es zum Showdown 1-1: Außer dem zweiten Satz, der mit 11:6 an Christoph ging, wurden alle Sätze nur mit zwei Punkten Differenz entschieden. Knackpunkt: Marco Seifferts Timeout bei 2:6 im fünften! Mathias stellte Christoph gut ein und er bog das Ergebnis mit einem 8:1-Lauf in ein 10:7 um. Dass das nicht genug Drama war, ist nach Freitag zu erahnen gewesen, also brachte Christoph den Vorsprung nicht über die Linie und es ging in die Verlängerung: Hier hatte der Heimspieler den längeren Atem und siegte 12:10. Leider verpasste es Mathias im Anschluss nachzuziehen. Er holte den ersten Satz knapp mit 13:11. Danach ging es deutlich hin und her (-5,4,-5,-6), mit dem besseren Ausgang für Tockloth.

Obwohl Föhles mehr Punkte holte, setzte sich Atilla in seinem zweiten Einzel durch und sicherte das Unentschieden. Er zeigte große Nervenstärke, normalerweise nicht sein Steckenpferd, und holte alle Sätze, die er gewann, mit zwei Punkten Differenz. In einem engen und sehr guten Einzel sicherte Kurzbach Glehn den Teilerfolg. Jörg versuchte zwar alles und traf auch gut, aber am Ende veror er knapp 1:3.

Punktgewinn oder Punktverlust ist die Frage: Ich würde sagen ein Punktgewinn: Wir waren das erste Mal beim 5:4 vorne und sind froh zwei (von vier) Punkte(n) geholt zu haben.

In der kommenden Woche kommt Elsen nach Rommerskirchen zum nächsten Heimspiel.

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