Am heutigen 11. April ist wieder Welt-Parkinson-Tag. Damit soll der Fokus noch stärker auf die Parkinson-Krankheit gerichtet werden. Wir versuchen -im Rahmen unserer Möglichkeit- auch das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen. Wenn sich jemand fragt warum ausgerechnet der 11. April? An diesem Tag wurde James Parkinson geboren. Er hat erstmals die Krankheit beschrieben.
Und wie sieht es jetzt ca. 10 Monate später aus?
Es läuft einfach super! Nicht nur das mittlerweile 18 Menschen mit Parkinsonerkrankung Mitglied in unserem Verein sind, nein der Zustrom reißt nicht ab. Vier Personen stehen noch auf der Warteliste und zudem gibt es weitere Anfragen von Menschen die gerne vorbeikommen wollen.

„Ich bin sehr glücklich wie sich alles seit dem letztem Jahr entwickelt hat.“, so ein mehr als zufriedener Chef-Organisator Heinz Titzer.
„Die Teilnehmer berichten wie gut ihnen die Zeit beim Training tut und dass sie Parkinson dann total vergessen und einfach nur frei sind.
Spitze ist aber auch das der Verein voll dahinter steht und das Ganze auch finanziell unterstützt. Und natürlich freue ich mich, dass es so viele Vereinsmitglieder gibt, die helfen und sich kümmern.
Ich bin sicher, dass diese Erfolgsgeschichte noch größer wird.“
Zu unserem Trainingsangebot Mittwochs (in der Mehrzweckhalle am Nettesheimer Weg) kommen regelmäßig 12-16 Personen. Wir haben einen ehrenamtlichen Betreuerstab von derzeit fünf Mitgliedern, der sich möglicherweise auch noch erweitert. Hier kommt man nicht drum herum, den Initiator und Kopf des Ganzen zu nennen: HEINZ TITZER! Vor allem er und Stefan Hafenstein kümmern sich um die Gruppe. Dafür unseren herzlichen Dank!!!

Um den Ansturm an Interessierten bewältigen zu können und das Training ein wenig zu entzerren, wird es nach den Osterferien möglich sein bereits ab 16:00 Uhr zu spielen. Ende weiterhin 19 Uhr. Vielen Dank an die Gemeinde Rommerskirchen, die uns diese Erweiterung unbürokratisch genehmigt hat.
Und was passiert noch in der Zukunft?
Des Weiteren soll Samstags nach den Spielen der Jugendmannschaften, in der kleinen Halle an der Giller Straße, noch ein zusätzliches Training angeboten werden. Dann für Betroffene, die unter der Woche Zeitprobleme haben.
Heinz Titzer: „Das Ganze soll auch der Integration/ Inklusion dienen. Hier würden die Betroffen mit Hobbyspielern zusammen trainieren. Vorstellen könnte ich mir auch, dass evtl. hin und wieder Kinder mitmachen. Das fördert die Akzeptanz aller und nimmt die Berührungsängsten.“
Es gibt auch die Überlegung noch ein Ping-Pong-Parkinson Team zu gründen, die auf diversen – extra dafür ausgerichteten – bundesweiten Turnieren spielen können. Interesse seitens einiger SpielerInnen ist vorhanden! Das wird aber sicherlich noch genau geplant, besprochen und organisiert werden müssen.

